{"id":56882,"date":"2021-12-13T11:57:03","date_gmt":"2021-12-13T10:57:03","guid":{"rendered":"https:\/\/librairiepromoculture.lu\/web\/?p=56882"},"modified":"2021-12-13T11:57:03","modified_gmt":"2021-12-13T10:57:03","slug":"anja-hirsch-was-von-dora-blieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/2021\/12\/13\/anja-hirsch-was-von-dora-blieb\/","title":{"rendered":"Anja Hirsch: \u201eWas von Dora blieb\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Lesung und Gespr\u00e4ch, <\/strong><strong>Montag 13. Dezember 2021, <\/strong><strong>19:00 Uhr<\/strong><!--more--><\/p>\n<h5><strong>Moderation: Georg Mein<\/strong><\/h5>\n<p>Gro\u00dfmutter und Enkelin \u2014 und ein ganzes Jahrhundert in Deutschland.<\/p>\n<p>Isa steckt in einer Ehekrise. Tief verletzt fl\u00fcchtet sie an den Bodensee. Im Gep\u00e4ck alte Briefe und Tageb\u00fccher ihrer r\u00e4tselhaften Gro\u00dfmutter Dora. Um den Schmerz zu verdr\u00e4ngen, befasst sie sich mit deren Geschichte: Dora studierte in den 1920er Jahren zusammen mit dem Bergarbeitersohn Frantek und der extravaganten Maritz am Bauhaus des Ruhrgebiets, der heutigen Folkwangschule. Aus einer intensiven Freundschaft entsteht ein Liebesdreieck. Sp\u00e4ter heiratet Dora einen Verwaltungsdirektor der I.G. Farben. Gesprochen wurde dar\u00fcber in Isas Familie kaum. Welche Rolle spielte Isas Gro\u00dfvater im Zweiten Weltkrieg? Und warum besuchte ihr Vater eine der ber\u00fcchtigten Napola-Schulen? Je tiefer Isa in ihre Familiengeschichte vordringt, umso klarer wird ihr Blick auf Dora \u2014 und auf sich selbst. \u201eWas von Dora blieb\u201c ist ein ergreifender Roman \u00fcber die Schwierigkeit der Kriegsenkelgeneration sich im eigenen Leben zu verankern und eine faszinierende Spurensuche, in der sich die Leserinnen und Leser immer wieder selbst begegnen.<\/p>\n<p><strong>Dr. Anja Hirsch<\/strong>, geboren 1969 in Frankfurt am Main, studierte Germanistik und Musikwissenschaft in Freiburg im Breisgau und Kanada und promovierte 2006 an der Universit\u00e4t Bielefeld im Fachbereich Germanistik. Sie arbeitet als freie Journalistin f\u00fcr \u00fcberregionale Medien (u.a. Deutschlandfunk, FAZ, WDR) mit Schwerpunkt auf dem Kulturbereich, bei Feature, Rezensionen und Gespr\u00e4chen. Sie war au\u00dferdem bereits Mitglied in Fachjurys (Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium, Hotlistpreis der Unabh\u00e4ngigen Verlage) und lebt in Unna. \u201e<em>Was von Dora blieb\u201c<\/em> ist ihr Deb\u00fct.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Georg Mein<\/strong>, geboren 1970 in Hamburg, ist Professor f\u00fcr Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universit\u00e4t Luxemburg. Er promovierte 1999 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t Bonn mit der Arbeit \u201e<em>Die Konzeption des Sch\u00f6nen. Der \u00e4sthetische Diskurs zwischen Aufkl\u00e4rung und Romantik: Kant \u2013 Moritz \u2013 H\u00f6lderlin \u2013 Schiller\u201c<\/em>. Nach seiner Promotion ging er an die Universit\u00e4t Bielefeld, wo er bei Klaus-Michael Bogdal als wissenschaftlicher Mitarbeiter t\u00e4tig war und habilitierte, 2006 zu \u201e<em>Und wozu Leser in d\u00fcrftiger Zeit. Literarische Bildung und soziokulturelle Milieus\u201c<\/em>. Noch im selben Jahr erhielt er einen Ruf an die Universit\u00e4t Luxemburg, wo er seit diesem Zeitpunkt als Professor f\u00fcr Neuere deutsche Literaturwissenschaft t\u00e4tig ist. Seit 2013 ist George Mein Dekan der Fakult\u00e4t f\u00fcr Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften der Universit\u00e4t Luxemburg.<\/p>\n<p><strong>\u201eCovidCheck\u201c \u2013 Veranstaltung<\/strong> (kostenlose Tests k\u00f6nnen auch vor Ort gemacht werden)<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ipw.lu\/de\/anja-hirsch-was-von-dora-blieb-lesung-und-gespraech\/#.YVWJ_LhZj3A\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lesung und Gespr\u00e4ch, Montag 13. Dezember 2021, 19:00 Uhr<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8540],"tags":[],"class_list":["post-56882","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-agenda-archive"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56882","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=56882"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/56882\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=56882"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=56882"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dev.promoculture.lu\/web\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=56882"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}